Die Karriere der Marilyn Monroe
Sie spielte die naive, blonde Schöne in Komödien und
Musikfilmen: 1952/53 an der Seite von Joseph Cotten in Henry Hathaways
Thriller "Niagara³ und neben Jane Russell die diamantenliebende Lorelei in
Howard Hawks' Komödie "Gentlemen Prefer Blondes" (Blondinen bevorzugt), die
kurzsichtige Pola in "How to Marry a Millionaire" ("Wie angelt man sich einen
Millionär?") unter Jean Negulesco. Neben Robert Mitchum bestach sie in "River
of No Return" ("Fluss ohne Wiederkehr"), diesmal in einer Rolle, die sie nicht
ausschließlich als Sexsymbol zeigte. Um als ernsthafte Schauspielerin
anerkannt zu werden, geht sie 1955, nach Billy Wilders "The Seven Year Itch"
(Das verflixte siebte Jahr), nach New York und besuchte Kurse am Actors
Studio. Und um von den Studios und der Festlegung auf bestimmte Rollen
unabhängig zu sein, gründete sie eine eigene Produktionsfirma (mit Milton
Greene).
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| © Cecil Beaton |
© Milton Greene |
© Milton Greene |
Viel Lob und Anerkennung brachte ihr die Rolle der Sängerin in Joshua Logans
Film "Bus Stop" ein. In England drehte sie neben Laurence Olivier die
Romanze "The Prince and the Showgirl" ("Der Prinz und die Tänzerin").
Ein Welterfolg, ein Klassiker wird Billy Wilders Komödie "Some Like It Hot"
("Manche mögen's heiß"), in dem die Monroe Sugar, Sängerin eines
Damenorchesters, spielt, hinreißend neben dem ebenso hinreißenden Paar Tony
Curtis und Jack Lemmon. In George Cukors "Let's Make Love" ("Machen wir's in
Liebe") ist Marilyn neben Yves Montand zu sehen.
Ihr letzter vollendeter Film ist 1961 John Hustons "The Misfits" ("Nicht
gesellschaftsfähig") an der Seite von Clark Gable. Dieser Film sollte den
endgültigen Durchbruch ins "ernste Fach" bringen. Das Drehbuch hatte
Marilyns dritter Ehemann, der Schriftsteller und Dramatiker Arthur Miller,
geschrieben.